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Die Drei Königreiche

Der Niedergang Hans

Aufstand der Gelben Turbane

Der Niedergang Hans
Ende des 2. Jahrhunderts war die einst unangefochtene Han-Dynastie zerstritten, korrupt und nur noch ein Schatten seiner selbst. Das Land zerfiel im Anarschie, und die Menschen, die sich nicht länger auf die Autorität Hans verlassen können, suchten ihren Heil bei einer religiösen Sekte namens "Weg des Friedens".

Die Saat Der Rebellion
Kühn erklärte Zhang Jiao, der Führer des "Wegs des Friedens", das Zeitalter Hans für beendet. Er selbst würde ein "neues Zeitalter des Weges des Friedens" begründen. Durch die Reden schürte er im ganzen Land Hass gegen den Kaiser.

Der große Lehrer Zhang Jiao
Im Jahr 184 machte sich Zhang Jiao schließlich daran, die Herrschaft im Land zu übernehmen. Er verlieh sich selbst den Titel "Großer Lehrer" und forme aus seinen unzähligen Anhängern eine mächtige Armee.

Zhang Jiao erhebt sich
Als der Kaiserhof von seinen Plänen erfuhr, mobilisierte Zhang Jiao mit Hilfe seiner Brüder Zhang Bao und Zhang Liang seine neue Armee. Der Großteil dieser Streitmacht bestand aus einer hunderttausende Männer starke Bauernmiliz.

Der Aufstand der Gelben Turbane
Zu Ehren ihres Meisers trugen alle Soldaten Zhang Jiaos gelbe Kopftücher. Daher wurden sie als die "Gelben Turbane" bezeichnet. Die Revolte selbst ging als "Aufstand der Gelben Turbane" in die Geschichte ein. Dank ihrer Geschlossenheit hatten ihnen die kaiserlichen Truppen anfangs nichts entgegenzusetzen.

Der Angriff der Han
Um den Vormarsch der Truppen um Zhang Jiao aufzuhalten, beauftragte der Kaiser die Generäle Huangfu Song, Lu Su undZhu Jun mit der Aushebung einer Streitmacht. Gleichzeitig stellte der Präfekt der Provinz Yu eine Armee aus freiwilligen zusammen, um die Anstrengungen der kaiserlichen Truppen zu unterstützen.

Die Schwur im Garten
Einer der vielen Krieger, die Liu Yans Ruf folgten, war Liu Bei, der mit seinen Gefährten Guan Yu und Zhang Fei dem Land die Ordnung wiederbringen und die Han-Dynastie zu neuem Glanz führen wollte.

Ein Held des Chaos
Unterdessen hatte sich Cao Cao, der gefürchtete "Held des Chaos", mit seinen Siegen über Zhang Bao und Zhang Liang bereits einen Namen gemacht. Liu Bei, der erst später in die Schlacht eingriff, fand seinerseits Beachtung, als er die Linien der Gelben Turbane durchbrach, um den kaiserlichen General Dong Zhuo zu retten. Allmählig wandte sich das Kriegsglück zu Gunsten der kaiserlichen Truppen.

Fall der Gelben Turbane
Als der Führer der Gelben Turbane, Zhang Jiao, einer schweren Krankheit erlag, wandte such das Blatt endgültig. Wenig später fielen auch Zhang Bao und Zhang Liang. Innerhalb eines Jahres wurde der Aufstand blutig niedergeschlagen. die überlebenden Truppen wurden im Laufe der Zeit von kaiserlichen Offizieren, wie Sun Jian, aufgetrieben.

Die Folgen
So fand der Aufstand der Gelben Turbane ein Ende. Er hatte verschiedene Auswirkungen, Die einen gewannen Macht, andere verloren sie. Manche wurden reich belohnt, andere kehrten mit fast leeren Händen zurück. So war das Ende des Aufstandes nur der Anfang eines Zeitalters des Krieges und der Anarchie.

Schlacht am Hu Lao-Tor

Der Aufstieg Dong Zhuos
Auch nach dem Aufstand der Gelben Trubane gingen die Machtkämpfe am kaiserlichen Hof weiter. Letztendlich sollte Dong Zhuo aus Xi Liang die Wirren der Hauptstadt zu seinem Vorteil nutzen und mit seiner gewaltigen Militärmacht den Kaiserhof unter seine Kontrolle bringen. Nun begann eine Herrschaft der Tyrannei.

Cao Cao ruft zu den Waffen
Der Ärger der Provinzführung über die Gräueltaten Dong Zhuos wurde täglich größer. Cao Cao versuchte sogar, den Despoten zu töten, scheiterte aber und floh in seine Heimat. Von dort aus rief er regionale Führer im ganzen Land zu den Waffen und formte eine Koalitionsstreitmacht, die Dong Zhuo stürzen sollte.

Die Koalition
Viele berühmte Fürher, wie Yuan Shao, Yuan Shu, Sun Jian und Ma Teng, folgten Cao Caos Ruf. Auch Liu Bei und seine Brüder schlossen sich zusammen mit Gongsun Zan an. So entstand die alliierte Armee gegen Dong Zhuo.

Nach Luo Yang!
Im Jahr 190 marschierten die alliieren Truppen mit Yuan Shao als Oberbefehlshaber gegen Dong Zhuo in die Hauptstadt Luo Yang. Sun Jian, der Anführer der Vorhut, wandte sich zunächst nach Osten gegen das Si-Shui-Tor.

Die Schlacht am Si Shui-Tor
Dong Zhuo hat Hua Xiong mit der Verteidigung des Si-Shui-Tores betraut. Sun Jian gewann die Eröffnungsschlacht, doch da Yuan Shu keinen ausreichenden Nachschub schichte, dank die Moral von Sun Jians Truppen und Hua Xiong gelang es schließlich, due zurückzuschlagen.

Guan Yu tötet Hua Xiong
Hua Xiong nutzte die Stoßkraft, die seine Truppen nach dem Sieg hatten, zum Angriff auf das Hauptlager der alliierten Armee. Als Hua Xiong begann, alliierte Truppen und Offiziere abzuschlachten, forderte Guan Yu ihn zum Duell. Kurz darauf kehrte Guan Yu mit Hua Xiongs Kopf in das Lager zurück.

Die Schlacht am Hu Lao-Tor
Als er von Hua Xiongs Tod erfuhr, bereitet Dong Zhuo eine neue Verteidigungslinie am Hu-Lao-Tor vor. Beschützer des Tores war kein Geringerer als Lu Bu. Die alliierte Armee wankte angesichts des unbezwingbaren Feindes, und Gongsun Zan wäre sicherlich gefallenm, hätte ihn nicht Zhang Fei im letzten Augenblick gerettet.

Der mächtige Lu Bu
Zhang Fei kämpfte entschlossen, doch Lu Bu wankte nicht. Auch als Guan Yu in die Schlacht eingriff, zeigte sich Lu Bu unbeeindruckt. Erst als sich schließlich auch Liu Bei in den Kampf stürte, um seinen Brüdern zu helfen, zog sich Lu Bu endlich zurück.

Dong Zhuos Flucht
Nach Lu Bus Abzug, zog sich Dong Zhuo nach Luo Yang zurückt, steckte die Stadt in Brand und floh mit seinen Anhängern und dem Kaiser in die Hauptstadt Chang An, um dort ein neues Hauptquartier zu errichten.

Wieder geteilt
Die alliierten Truppen hatten gesiegt und Dong Zhuo aus Luo Yang vertrieben. Als sie jedoch die Ruinen der Ehemaligen Hauptstadt betratenm fanden sie keine Spur des Feindes oder des Han-Kaisers. Also kehrten sie unverrichteter Dinge in ihre Heimat zurück und setzten sich dort mit kleineren Revolten auseinander.

Schlacht von Xia Pi

Lu Bus Verrat
Dong Zhuo floh nach Chang An, fiel aber wenig später auf eine List Wang Yuns herein und wurde schließlich von Lu Bu ermordet. Als Wan Yun später selbst von ehemaligen Offizieren Dong Zhuos getötet wurde, war Lu Bu gezwungen Chan An zu verlassen.

Der umherziehende Lu Bu
Der mit seinen Männern umherziehende Lu Bu errichtete die Provinz Yan. Hier kämpfte er gegen Cao Caos Truppen um die Vorherrschaft in der Provinz. Nach seiner Niederlage floh Lu Bu in die Provinz Xu. Dort hatte Tao Qian inzwischen Liu Bei zum Präfekten ernannt.

Liu Bei, verraten
Lu Bu nannte Liu Bei seinen "kleinen Bruder" und lies sich in Xu nieder. Doch bald sollte er die Lage zu seinem Vorteil nutzen und in Liu Beis Abwesenheit Burg Xia Po einnehmen. Liu Bei blieb keine andere Wahl, als Lu Bu zu dienen, doch Zhang Fei machte sofort Schwierigkeiten, die zum Abbruch der Beziehungen führten. Der verzweifelte Liu Bei musste Cao Cao um Hilfe bitte.

Held und Schurke
Cao Cao achtete Liu Bei hoch und bot freudig seine Hilfe an. Allseitig von Feinden umgeben, war ihm Lu Bu ein besonderer Dorn im Auge. Er sandte seinen Boten zu Liu Bei, um einen gemeinsamen Angriff vorzuschlagen, doch Lu Bu deckte den Plan auf.

Entscheidungsschlacht gegen Lu Bu
Aufgebracht über den Verrat griff Lu Bu Liu Bei bei Xiao Pei an. Cao Cao entsandte eine Armee unter Xiahou Dun zur Unterstützung Lui Beis, doch Xiahou Dun wurde von einem Pfeil ins Auge getroffen und musste sich zurückziehen. Kurz darauf wurde auch Liu Bei geschlagen. Schließlich entschloss sich Cao Cao, selbst in die Schlacht einzugreifen.

Die Belagerung von Burg Xia Pi
Im Jahr 198 umzingelten die Truppen Cao Caos Lu Bu in Burg Xia Pi. Auf Anraten seiner Strategen nutzte Cao Cao zwei nahe gelegende Flüsse, um das Innere der Burg zu Überfluten. Als das schmutzige Wasser durch die Mauern von Burx Xia Pi sickerte, war die Moral von Lu Bus Soldaten am Boden.

Lu Bus Untergang
Als er für das Problem keine Lösung fang, wurde Lu Bu unberechenbar. Anfangs trank er heftig, schwor dann jedoch dem Alkohol völlig ab. Als ihm ein ahnungsloser Diener ein Geträng anbot, wurde er schwer bestraft. Vorfälle dieser Art begannen das Verhältnis Lu Bus zu seinen Männern zu vergiften.

Die gefangene Bestie
Bald erhoben sich einige seiner Offiziere gegen Lu Bu und stahlen sein wertvolles Ross Roter Hase, um es Cao Cao anzubieten. Darüber hinaus öffneten sie Cao Caos Armee die Tore der Burg. Lu Bu, der nach einer durchzechten Nacht schlief, wurde daraufhin gefangen genommen und in Ketten gelegt.

Der Fall des Mächtigen
Als er Cao Cao geschlagen gegenübersaß, bot Lu Bu ihm seine Dienste an und schlug vor, "das Land gemeinsam zu erobern". Als Liu Bei auf Dong Zhuo hinwies, warf ihm Lu Bu wüste Drohungen entgegen. Es waren die letzten Worte, die er je von sich gab.

Die Zukunft
Der mächtigste Krieger seiner Zeit war nicht mehr. Cao Cao kehrte an der Seite Liu Beis in die Hauptstadt zurück, doch Liu Bei ertrug es nicht, sich unterzuordnen. Bei der ersten Gelegenheit floh Liu Bei aus Cao Caos Einflussbereich und nahm seine eigene Suche nach Ruhm wieder auf.




Der Aufstieg des Cao Cao

Schlacht von Guan Du

He Fei und He Nan
Nachdem er Gongsun Zan besiegt und die Macht im gesamtem He-Bei-Gebiet übernommen hatte, war Yuan Shao einer der mächtigsten Männer im Land. Cao Cao empfing indessen den Han-Kaiser in He Nan und wurde langsam aber sicher ebenfalls zu einer ernstzunehmenden Macht.

Guan Yu schließt sich Cao Cao an
Ein Zusammenprall dieser beiden Großmächte war unvermeidlich und es war Yuan Shao, der den ersten Schritt tat, indem er sich mit einer gewaltigen Armee auf einen Südfeldzug begab. Doch Cao Cao blieb ruhig, entledigte sich zunächst Liu Beis und nahm dabei Guan Yu gefangen.

Die Schlacht von Bai Ma
Im Jahr 200 brach der offene Konflikt zwischen Cao Cao und Yuan Shao schließlich aus. Cao Cao benutzte gegen Yuan Shaos größere Armee eine Ablenkungstaktik und war mit einem Überraschungsangriuff bei Bai Ma erfolgreich. Dort erfüllte Guan Yu seine Verpflichtung gegenüber Cao Cao, indem er Yan Liang, einen der besten Generäle Yuan Shaos, tötete.

Die Schlacht bei Yan Jin
In der folgenden Schlacht von Yan Jin benutzte Cao Cao einen Nachschubkonvoi als Köder, um Yuan Shaos Formation aufzubrechen. Ein plötzlicher Überfall Cao Caos führte zu einem weiteren Sieg. Auch hier bewies Guan Yu seine Macht, als er mit Wen Chou einen weiteren General Yuan Shaos tötete.

Guan Yus Flucht
Nach dieser Schlacht erfuhr Guan Yu jedoch vom Aufenthaltsort seines Gefährten Liu Bei. Sofort verließ er Cao Caos Trubben, um sich Liu Bei anzuschließen. Nachdem er fünf Tore erobert und sechs Offiziere bezwungen hatte, war Guan Yus letzte Herausforderung der sich rasch nähernde Xiahou Dun. Doch Cao Cao lobte Guan Yu für seine Loyalität und verschonte ihn.

Die Schlacht von Guan Du
Obwohl er zwei schwere Niederlagen erlitten hatte, war Yuan Shao noch lange nicht am Ende. Er führte seine noch immer riesige Armee gegen Guan Du, wo Cao Cao seine Verteidigungsstellung bezogen hatte. Yuan Shao stelle Türme an den Burgmauern auf, von denen sich ein Pfeilregen ins Innere der Burg ergoss.

Eine neue Waffe
Cao Cao benutzte daraufhin seine neu entwickelten Katapulte, um die Türme zu zerstören und die Herzen der Männer Yuan Shaos mit Furcht zu erfüllen. Yuan Shao änderte die Taktik. Er wollte die Mauern nun untertunneln, doch der Versuch wurde durch Gräben vereitelt.

Wu Chao
Im Laufe der Schlacht wurden die Vorräte immer knapper und in den beiden Lagern häuften sich die Deserteure. Einer davon war Xu You, ein hoher Offizier aus den Reihen Yuan Shaos, der Cao Cao eine wertvolle Information über seinen Feind gab.

Yuan Shaos Rückzug
Die Information lautete, dass Yuan Shao die gesamten Nahrungsvorräte seiner Arme in einem Depot bei Wu Chao lagerte. Als er dies erfuhr, ordnete Cao Cao sofort einen nächtigen Überfall auf Wu Chao an. Das in Uniformen Yuan Shaos verkleidege Überfallkommando schaltete die wenigen Wachposten rasch aus und vernichtete alle Vorräte in Wu Chao.

Eroberer der Zentralebenen
Yuan Shaos Truppen, die mit diesem plötzlichen Angriff nicht gerechnet hatten, waren völlig demoralisiert und mussten sich zurückziehen. Yuan Shao entkam unbehelligt nach Norden, starb jedoch einige Jahre später an einer Krankheit. Damit fielen die Zentralebenen an Cao Cao.